Beschreibung

White Widow Samen stehen für eine ausgewogene Genetik, die brasilianische Sativa mit südindischer Indica verbindet. Das Ergebnis ist ein klar ausbalancierter Charakter, der viele Homegrower anspricht. Als feminisierte photoperiodische Sorte passt sie gut zu klassischen Anbauplänen und ist durch ihre einsteigerfreundliche Art auch für den ersten Durchgang interessant.

Im Aroma zeigt White Widow erdige und süße Noten mit Kiefer und einer feinen würzigen Pfeffernote. Die Wirkung wirkt bei 19 Prozent THC meist hell, anregend und positiv, ohne den ausgewogenen Eindruck der Sorte zu verlieren. Viele beschreiben das Erlebnis als kreativ, energiegeladen und stimmungsaufhellend. Trockener Mund und trockene Augen können dabei vorkommen.

Genetik & Typ

Abstammung
Brazilian sativa landrace × South Indian indica
Blütetyp
Photoperiode
Geschlecht
Feminisiert
Indica
50 %
Sativa
50 %
F1-Hybrid
Nein
Schnellblühend
Nein
Triploid
Nein

Cannabinoide

THC19 %

CBD0,5 %

  • THCv0 %
  • CBC0 %
  • CBG0 %
  • CBN0 %

Aroma & Wirkung

Primäre Terpene
Myrcen, Pinen, Caryophyllen
Sekundäre Terpene
Caryophyllen, Limonen, Myrcen, Pinen
Wirkung
Kreativ, Euphorisch, Glücklich, Energiegeladen, Hebt die Stimmung
Nebenwirkungen
Trockene Augen, Trockener Mund, Dizziness
Aromen
Erdig, Kiefer, Würzig / Pfeffer, Süß

Anbau

Klima
Mediterran
Trainingstechniken
LST, ScrOG, SOG, Spitze kappen (Topping)
Outdoor-Ertrag
550 - 600 g
Blütezeit
55 - 65 Tage
Indoor-Ertrag
450 - 500 g
Höhe
60 - 190 cm
Schwierigkeitsgrad
Anfängerfreundlich

Widerstandsfähigkeit

1 = empfindlich · 5 = robust
Kälteresistenz
Trockenheitsresistenz
Hitzeresistenz
Schimmelresistenz
Schädlingsresistenz

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Kurz beantwortet

Häufig gestellte Fragen

Ist White Widow für Anfänger geeignet?
Ja, diese Sorte ist für Einsteiger gut machbar. Sie gilt als anfängerfreundlich, hat eine gute Schimmel-Resistenz und lässt sich in verschiedenen Setups ordentlich führen. Der Nachteil ist, dass sie als photoperiodische Sorte etwas mehr Planung verlangt als eine Autoflower, weil die Blüte nicht automatisch einsetzt.
Eignet sich White Widow für den Outdoor-Anbau in Deutschland?
Nur eingeschränkt. White Widow ist eher für mediterranes Klima ausgelegt, deshalb passt sie outdoor besser in warme, stabile Spätsommer. Die gute Schimmel-Resistenz hilft bei feuchteren Phasen, die Kälte-Resistenz ist aber nur mittel. In kühleren oder sehr nassen Regionen in Deutschland ist das Risiko höher, dass das Saisonende knapp wird.
Wie groß wird White Widow im Zelt oder draußen?
Sie kann recht kompakt bleiben, aber auch deutlich größer werden. Die angegebene Spannweite von 60–190 cm zeigt, dass Höhe stark von Topfgröße, Vegi-Dauer und Training abhängt. Für kleine Zelte ist das gut beherrschbar, wenn du früh formst. Ohne Kontrolle kann sie dir aber mehr Raum nehmen als erwartet.
Kann ich White Widow toppen oder mit ScrOG anbauen?
Ja, sie eignet sich für LST, ScrOG, SOG und Topping. Das macht sie interessant, wenn du die Pflanzenhöhe steuern oder die Fläche im Zelt besser ausnutzen willst. Der Haken ist der zusätzliche Arbeitsaufwand, Training hilft bei der Form, ersetzt aber keine saubere Planung von Licht, Platz und Blütezeit.
Wie wirkt White Widow eher, und ist sie für den Abend gedacht?
Sie wird meist als klar, anregend und ausgewogen beschrieben. Mit 19 % THC und 0,5 % CBD berichten viele von einer kreativen, energiegeladenen und stimmungsaufhellenden Wirkung statt von einem schweren, drückenden Eindruck. Wenn du gezielt etwas sehr Ruhiges für spät abends suchst, ist das nicht ihre naheliegendste Seite.
Wie riecht White Widow beim Konsum und passt das Profil zu würzigen Sorten?
White Widow geht klar in eine erdige, süße und kiefernartige Richtung, dazu kommt eine feine Pfeffernote. Das passt gut, wenn du keine rein fruchtige Sorte suchst. Die Terpenbasis mit Myrcen, Pinen und Caryophyllen stützt genau dieses Profil. Wenn du etwas deutlich Zitrisches erwartest, ist sie eher nicht die naheliegende Wahl.
Welche typischen Nebenwirkungen werden bei White Widow beschrieben?
Am häufigsten werden bei White Widow trockener Mund und trockene Augen genannt, gelegentlich auch Schwindel. Das ist nichts Ungewöhnliches, aber du solltest die Sorte nicht als besonders sanft missverstehen. Die Wirkung wird zwar oft als klar und positiv beschrieben, kann je nach Person trotzdem etwas unangenehm kippen.
Ist White Widow eher indica- oder sativa-lastig, und was bedeutet das für den Charakter?
White Widow ist genetisch ausgeglichen aufgebaut, mit 50 % Indica und 50 % Sativa. Entsprechend wird sie meist weder als stark drückend noch als rein nervös-aktiv beschrieben, sondern als recht balanciert mit klarer, anregender Seite. Wenn du gezielt ein sehr eindeutiges Lager suchst, ist genau diese Mitte auch der Kompromiss.
Welches Ertragspotenzial bietet White Widow unter guten Bedingungen?
White Widow kann unter guten Bedingungen solide Erträge bringen, indoor wie outdoor. Du solltest die Angaben als Erfahrungswerte lesen, nicht als feste Zusage. Ohne passendes Klima, eine geeignete Pflanzenführung und einen sauberen Ablauf bleibt das Ergebnis häufig darunter. Ihr Potenzial ist solide, aber nicht unabhängig vom Setup.

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