Reguläre Samen

Reguläre Samen sind unbehandelt und liefern männliche wie weibliche Pflanzen, ungefähr im Verhältnis eins zu eins. Das ist der Ausgangspunkt für eigene Kreuzungen und für Grower, die aus einer Gruppe gezielt selektieren wollen. Für den reinen Ertragsanbau sind sie unpraktisch, weil rund die Hälfte der Pflanzen wieder rausfliegt.
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Reguläre Samen10 Sorten
  • Jack Herer Regular

    Jack Herer Regular

    RegulärPhotoperiod

    20 % THC~80 % Sativa~9 Wochen>600 g/m²

    Ab€19,00

  • Blueberry Regular

    Blueberry Regular

    RegulärPhotoperiod

    18,5 % THC~80 % Indica~7,1 Wochen>450 g/m²

    Ab€19,00

  • OG Kush Regular

    OG Kush Regular

    RegulärPhotoperiod

    25 % THC~75 % Indica~8,5 Wochen>525 g/m²

    Ab€25,00

  • Skunk #1 Regular

    Skunk #1 Regular

    RegulärPhotoperiod

    18 % THC~65 % Indica~9 Wochen>500 g/m²

    Ab€19,00

  • Chemdog #4 Regular

    Chemdog #4 Regular

    RegulärPhotoperiod

    24 % THC~60 % Indica~10,5 Wochen>500 g/m²

    Ab€25,00

  • Hindu Kush Regular

    Hindu Kush Regular

    RegulärPhotoperiod

    18 % THC~100 % Indica~8 Wochen>500 g/m²

    Ab€19,00

Für wen sich reguläre Samen wirklich lohnen

Die Rechnung ist unangenehm, aber sie steht am Anfang jeder ehrlichen Empfehlung. Wenn du drei Pflanzen anbauen darfst und drei reguläre Samen keimst, sind statistisch anderthalb davon männlich. Du erkennst das Geschlecht frühestens nach vier bis sechs Wochen und musst die männlichen Pflanzen dann entfernen. Der Platz und die Zeit sind weg.

Wer einfach ernten will, ist mit feminisierten Samen besser bedient. Das ist keine Frage der Qualität, sondern der Effizienz.

Sinnvoll wird regulär, sobald du züchten willst. Ohne männliche Pflanzen entstehen keine Kreuzungen und keine eigenen Linien. Auch für die Selektion sind reguläre Samen der ehrlichere Weg: Aus einer größeren Gruppe suchst du die Pflanze heraus, die dir am besten gefällt, und behältst sie als Mutterpflanze für Stecklinge.

Ein weiterer Punkt betrifft die Stabilität. Reguläre Pflanzen neigen unter Stress etwas seltener zum Zwittern als feminisierte, weil kein Eingriff in die Geschlechtsausprägung stattgefunden hat. In einem gut geführten Grow fällt dieser Unterschied allerdings kaum ins Gewicht.

Wichtig für die Planung: Auch männliche Pflanzen zählen zur Grenze von drei Pflanzen, solange sie blühen.

Häufige Fragen zu Reguläre Samen

Zählen männliche Pflanzen zur Grenze von drei Pflanzen?
Ja. Das Gesetz unterscheidet nicht nach Geschlecht, sondern begrenzt die Zahl der blühenden Pflanzen. Wer mit regulären Samen arbeitet, sollte das einplanen und die männlichen Pflanzen entfernen, sobald sie erkennbar sind. Auch Sämlinge zählen mit, sobald sie im Anbau stehen.
Wann erkenne ich, ob eine Pflanze männlich ist?
Meist zwischen der vierten und sechsten Woche, bei photoperiodischen Sorten oft erst nach der Umstellung auf zwölf Stunden. Männliche Pflanzen bilden an den Astgabeln kleine Kugeln an kurzen Stielen, weibliche zeigen dort feine weiße Härchen. Warte im Zweifel ein paar Tage ab, statt zu früh zu entfernen.
Wie schnell muss ich männliche Pflanzen entfernen?
Sobald du sicher bist. Die Pollensäcke brauchen nach dem ersten Erscheinen noch etwa ein bis zwei Wochen, bis sie aufplatzen. Wartest du zu lange, bestäubst du die weiblichen Pflanzen, und die stecken ihre Energie dann in Samen statt in Blüten.
Sind reguläre Samen günstiger?
Pro Samen oft ja, pro geernteter Pflanze meist nicht. Wenn die Hälfte männlich wird, zahlst du effektiv das Doppelte je weiblicher Pflanze. Der Preisvorteil ist also nur dann echt, wenn du die männlichen Pflanzen tatsächlich brauchst.