Reguläre Samen
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Für wen sich reguläre Samen wirklich lohnen
Die Rechnung ist unangenehm, aber sie steht am Anfang jeder ehrlichen Empfehlung. Wenn du drei Pflanzen anbauen darfst und drei reguläre Samen keimst, sind statistisch anderthalb davon männlich. Du erkennst das Geschlecht frühestens nach vier bis sechs Wochen und musst die männlichen Pflanzen dann entfernen. Der Platz und die Zeit sind weg.
Wer einfach ernten will, ist mit feminisierten Samen besser bedient. Das ist keine Frage der Qualität, sondern der Effizienz.
Sinnvoll wird regulär, sobald du züchten willst. Ohne männliche Pflanzen entstehen keine Kreuzungen und keine eigenen Linien. Auch für die Selektion sind reguläre Samen der ehrlichere Weg: Aus einer größeren Gruppe suchst du die Pflanze heraus, die dir am besten gefällt, und behältst sie als Mutterpflanze für Stecklinge.
Ein weiterer Punkt betrifft die Stabilität. Reguläre Pflanzen neigen unter Stress etwas seltener zum Zwittern als feminisierte, weil kein Eingriff in die Geschlechtsausprägung stattgefunden hat. In einem gut geführten Grow fällt dieser Unterschied allerdings kaum ins Gewicht.
Wichtig für die Planung: Auch männliche Pflanzen zählen zur Grenze von drei Pflanzen, solange sie blühen.










