THC20 %

Beschreibung
Alpine Frost ist eine feminisierte, photoperiodische Sorte auf Basis von Ginger Ale × Afghani × Black Domina. Die Genetik verbindet einen klaren Indica-Schwerpunkt mit einer kompakten, gut kontrollierbaren Wuchsform. Damit passt sie gut zu kleinen Setups und zu Homegrowern, die mit wenigen Pflanzen planbar arbeiten möchten.
Das Aromaprofil wirkt erdig, süß und holzig, getragen von Terpenen wie Caryophyllen, Limonen und Myrcen. Im Eindruck ist die Wirkung erst aufhellend und gelöst, danach deutlich ruhiger und körpernäher. Mit 20 % THC ist sie nicht extrem, aber klar wirksam. Wer empfindlich auf kräftigere Sorten reagiert, sollte diesen Punkt im Hinterkopf behalten.
Genetik & Typ
- Abstammung
- Ginger Ale × Afghani × Black Domina
- Blütetyp
- Photoperiode
- Geschlecht
- Feminisiert
- Indica
- 70 %
- Sativa
- 30 %
- F1-Hybrid
- Nein
- Schnellblühend
- Nein
- Triploid
- Nein
Cannabinoide
CBD0,5 %
- THCv0,2 %
- CBC0,3 %
- CBG0,8 %
- CBN0,1 %
Aroma & Wirkung
- Primäre Terpene
- Caryophyllen, Limonen, Myrcen
- Sekundäre Terpene
- Caryophyllen, Humulen, Pinen
- Wirkung
- Euphorisch, Glücklich, relaxed, Beruhigend
- Nebenwirkungen
- Trockene Augen, Trockener Mund, Müdigkeit, Sedierung, Verlangsamte Reaktion
- Aromen
- Erdig, Süß, Holzig
Anbau
- Klima
- Feucht-kontinental, Alpin / Gebirge, Subarktisch / nördlich
- Trainingstechniken
- LST, Spitze kappen (Topping)
- Outdoor-Ertrag
- 450 - 550 g
- Blütezeit
- 56 - 70 Tage
- Indoor-Ertrag
- 300 - 350 g
- Höhe
- 75 - 120 cm
- Schwierigkeitsgrad
- Anfängerfreundlich
Widerstandsfähigkeit
1 = empfindlich · 5 = robust- Kälteresistenz
- Trockenheitsresistenz
- Hitzeresistenz
- Schimmelresistenz
- Schädlingsresistenz
Erfahrungen
Bewertungen
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Kurz beantwortet
Häufig gestellte Fragen
Eignet sich Alpine Frost für Anfänger?
Ja, für den Einstieg ist sie gut geeignet. Die Pflanze bleibt überschaubar, gilt als anfängerfreundlich und bringt eine hohe Kälte- und Schimmel-Resistenz mit. Das erleichtert den Anbau in kleinen Setups und unter weniger konstanten Bedingungen. Die ehrliche Einschränkung ist die Wirkung, sie geht klar in die ruhige, körpernahe Richtung und ist nicht für jeden tagsüber passend.
Kann ich Alpine Frost gut auf dem Balkon oder draußen in Deutschland anbauen?
Ja, dafür bringt sie sinnvolle Eigenschaften mit. Alpine Frost kommt mit kühleren und feuchteren Bedingungen vergleichsweise gut zurecht, was sie für viele deutsche Outdoor-Standorte interessant macht. Auch auf dem Balkon hilft die kompakte Wuchsform. Der Nachteil bleibt die Photoperiodik, du bist also auf den natürlichen Saisonverlauf angewiesen und kannst die Blüte draußen nicht frei steuern.
Wie groß wird Alpine Frost im Zelt?
Sie bleibt eher handlich und passt deshalb gut in kleinere Zelte. Gerade wenn du nur wenige Pflanzen anbaust, lässt sich der Platz damit meist gut planen. Zusätzlich reagiert sie auf LST und Topping sinnvoll. LST bedeutet sanftes Herunterbinden der Triebe. Ganz ohne Training kann sie aber trotzdem breiter werden, als es in sehr engen Setups angenehm ist.
Ist die Wirkung von Alpine Frost eher für abends geeignet?
Ja, tendenziell schon. Der Eindruck wird zunächst als aufhellend und gelöst beschrieben, geht danach aber deutlich in eine ruhigere, körpernähere Richtung. Dazu passen auch die angegebenen möglichen Begleiterscheinungen wie Müdigkeit, Sedierung und verlangsamte Reaktionszeit. Wenn du eher eine leichte, aktivierende Sorte für den Tag suchst, ist das wahrscheinlich nicht die passende Wahl.
Verträgt Alpine Frost Topping oder LST?
Ja, beides ist bei dieser Sorte vorgesehen. Alpine Frost reagiert auf LST und Topping sinnvoll, was erfahrenen Growern bei der Formung einer gleichmäßigeren Krone hilft. Durch die kompakte Wuchsform bleibt sie dabei gut kontrollierbar. Der Punkt, den du einplanen solltest, ist die photoperiodische Blüte, Eingriffe sollten also rechtzeitig in der Wachstumsphase erfolgen und nicht zu spät.
Wie riecht und schmeckt Alpine Frost typischerweise?
Alpine Frost geht geschmacklich eher in eine erdige, süße und holzige Richtung. Dazu passen Terpene wie Caryophyllen, Limonen, Myrcen, Humulen und Pinene. Wenn du fruchtige oder sehr helle Zitrusprofile suchst, ist das eher nicht ihr Schwerpunkt. Das Profil wirkt insgesamt bodennah und würzig statt laut oder bonbonartig.
Wie lange braucht Alpine Frost in der Blüte?
Alpine Frost liegt in der Blüte bei 8–10 Wochen. Das ist ein gut planbarer Bereich, aber keine besonders schnelle Fast-Version. Weil sie photoperiodisch ist, startet die Blüte nicht automatisch, sondern wird über den Lichtzyklus ausgelöst. Wenn du ausdrücklich auf sehr kurze Durchläufe aus bist, ist das der klare Kompromiss dieser Sorte.
Was kann ich bei Alpine Frost realistisch an Ertrag erwarten?
Alpine Frost ist eher solide als extrem auf maximalen Ertrag ausgelegt. Angegeben sind indoor 300–350 g/m² und outdoor 450–550 g pro Pflanze unter guten Bedingungen. Für Einsteiger ist das gut nutzbar, aber kein Freifahrtschein. Wenn dein Hauptziel nur Spitzen-Ertrag ist, gibt es produktivere Richtungen, oft mit mehr Aufwand oder weniger Reserven bei schwierigem Wetter.
Kommt Alpine Frost auch mit sehr heißen oder trockenen Sommern gut klar?
Nur eingeschränkt. Alpine Frost ist klar stärker bei Kälte und Feuchte aufgestellt als bei Hitze oder Trockenstress. Die Hitze- und Trockenheits-Resistenz liegt im mittleren Bereich, also nicht katastrophal, aber auch kein Spezialfall für harte Sommer. Für sehr heiße, trockene Standorte solltest du diese Grenze einplanen, auch wenn sie bei Kälte und Schimmel deutlich robuster wirkt.
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