Haze Samen
- Keimgarantie auf alle Sorten
- Heute versandt vor 15:00 Uhr
Haze braucht Platz und Zeit
Die ursprünglichen Haze-Kreuzungen entstanden aus äquatornahen Sativas, in deren Herkunftsregionen die Vegetationszeit praktisch nie endet. Ein Selektionsdruck auf schnelles Abreifen fehlte dort vollständig. Diese Eigenschaft steckt bis heute in der Familie, auch in modernen Kreuzungen mit verkürzter Blüte.
Praktisch heißt das zweierlei. Erstens Zeit: Zehn bis vierzehn Wochen Blüte sind normal. Draußen in Deutschland bedeutet das eine Ernte Ende Oktober oder später, was in den meisten Regionen nicht realistisch ist. Haze ist in erster Linie eine Indoor-Angelegenheit, mit Ausnahme geschützter Standorte im Süden und Gewächshäusern.
Zweitens Platz. Haze-Sorten strecken sich nach der Umstellung stark, oft auf das Dreifache. In einem Zelt mit 180 Zentimetern solltest du bereits bei etwa 30 bis 40 Zentimetern umstellen oder von Anfang an mit ScrOG arbeiten.
Wer die Zeit investiert, bekommt dafür ein sehr eigenständiges Ergebnis. Die luftigen Blüten sind kaum schimmelanfällig, das Terpenprofil ist ausgeprägt, und viele Grower halten Haze bis heute für den charakterstärksten Vertreter der Sativa-Seite.

















