Beschreibung

ACDC ist eine CBD-reiche Sorte auf Basis eines Cannatonic-Phänotyps, häufig beschrieben als Queen Mother × NYC Diesel. Sie ist ausgewogen angelegt und zielt weniger auf ein stark berauschendes Profil als auf ein ruhigeres, klarer steuerbares Gesamtbild. Mit 18 % CBD und sehr wenig THC spricht sie vor allem Grower an, die bewusst eine mildere Alternative zu THC-dominanten Sorten suchen.

Das Aroma wirkt erdig, pinienartig und kräutrig, also eher trocken und klar als süß oder fruchtig. Dazu passt eine Wirkung, die oft als entspannt, fokussiert und leicht aufhellend beschrieben wird. Viele empfinden sie im Alltag als nüchterner und weniger drückend, was gut zu ihrem insgesamt zurückhaltenden Charakter passt.

Genetik & Typ

Abstammung
Cannatonic-Phänotyp; häufig als Queen Mother × NYC Diesel beschrieben
Blütetyp
Photoperiode
Geschlecht
Feminisiert
Indica
50 %
Sativa
50 %
F1-Hybrid
Nein
Schnellblühend
Nein
Triploid
Nein

Cannabinoide

THC0,8 %

CBD18 %

  • THCv0,1 %
  • CBC0,3 %
  • CBG0,8 %
  • CBN0 %

Aroma & Wirkung

Primäre Terpene
Myrcen, Caryophyllen, Pinen
Sekundäre Terpene
Caryophyllen, Myrcen, Pinen
Wirkung
relaxed, Fokussiert, Hebt die Stimmung
Nebenwirkungen
Trockener Mund, Kopfschmerzen
Aromen
Erdig, Kiefer, Kräuterig

Anbau

Klima
Ozeanisch / maritim, Mediterran
Trainingstechniken
LST, ScrOG, Spitze kappen (Topping)
Outdoor-Ertrag
450 - 500 g
Blütezeit
56 - 70 Tage
Indoor-Ertrag
450 - 500 g
Höhe
100 - 150 cm
Schwierigkeitsgrad
Anfängerfreundlich

Widerstandsfähigkeit

1 = empfindlich · 5 = robust
Kälteresistenz
Trockenheitsresistenz
Hitzeresistenz
Schimmelresistenz
Schädlingsresistenz

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Kurz beantwortet

Häufig gestellte Fragen

Ist ACDC für Anfänger geeignet?
Ja, für einen kleinen Heim-Grow ist ACDC gut zugänglich. Die Sorte gilt als einsteigerfreundlich, bleibt meist noch handhabbar und lässt sich mit einfachen Trainingsmethoden gut steuern. Die ehrliche Einschränkung liegt nicht im Anbau, sondern im Wirkprofil, wer ein deutlich starkes High sucht, wird hier eher nicht fündig.
Wie stark ist die Wirkung von ACDC im Vergleich zu THC-reichen Sorten?
Die Wirkung fällt deutlich milder und nüchterner aus als bei THC-dominanten Sorten. Durch 18 % CBD bei 0,8 % THC wird ACDC oft als entspannt, klar und fokussiert beschrieben. Wenn du eine Sorte für ein intensives psychoaktives Erlebnis suchst, ist das der klare Nachteil dieser Genetik.
Passt ACDC in ein kleines Zelt oder auf einen begrenzten Growplatz?
Ja, in vielen kleinen Setups lässt sich ACDC noch gut unterbringen. Die Pflanzen bleiben meist im mittleren Bereich und können mit LST oder ScrOG zusätzlich flacher und breiter geführt werden. Ganz ohne Steuerung kann sie aber trotzdem zu ausladend werden, wenn dein Platz nach oben oder zur Seite knapp ist.
Kann ich ACDC toppen oder auf andere Weise trainieren?
Ja, ACDC verträgt Topping sowie LST und ScrOG. Für erfahrenere Grower ist das praktisch, wenn du aus wenigen legalen Pflanzen eine gleichmäßigere Fläche aufbauen willst. Der Nachteil ist der zusätzliche Aufwand, Training macht den Wuchs kontrollierter, verlangt aber mehr Aufmerksamkeit als ein ganz einfacher Durchlauf ohne Eingriffe.
Eignet sich ACDC für den Outdoor-Anbau in Deutschland?
Teilweise ja, aber nicht überall gleich gut. Die Sorte ist eher für maritimes oder mediterranes Klima angegeben, also für gemäßigte bis wärmere Bedingungen. In günstigen Lagen kann das passen, in kühleren oder sehr nassen Regionen ist das Risiko höher, dass die Bedingungen zum Ende hin weniger ideal werden.
Ist ACDC als photoperiodische Sorte aufwendiger als eine Autoflower?
Ja, ACDC verlangt etwas mehr Steuerung, weil sie photoperiodisch ist. Die Blüte startet also nicht einfach von selbst, sondern muss im Indoor-Grow bewusst eingeleitet werden. Dazu kommt eine Blütezeit von 8–10 Wochen. Der Vorteil ist mehr Kontrolle über die Wuchsphase, der Nachteil ist ein planungsintensiverer Ablauf als bei einer Autoflower.
Wie riecht und schmeckt ACDC im Vergleich zu fruchtigen Sorten?
ACDC geht klar in eine trockene, herbe Richtung. Erwartbar sind erdige, pinienartige und kräutrige Noten statt süßer oder fruchtiger Eindrücke. Dazu passen Terpene wie Myrcen, Caryophyllen und Pinen. Wenn du Dessert- oder Fruchtprofile suchst, ist das der klare Nachteil. Wenn du ein nüchternes, grünes Aromabild magst, passt sie eher.
Lohnt sich ACDC indoor, wenn ich nur wenige Pflanzen ziehen will?
Ja, indoor kann sich ACDC auch mit wenigen Pflanzen lohnen. Die angegebene Spanne von 450–500 g/m² zeigt, dass unter guten Bedingungen solide Ergebnisse möglich sind, ohne dass die Sorte als heikel gilt. Die ehrliche Einschränkung ist, dass solche Werte keine Selbstverständlichkeit sind. Ohne sauberes Setup und etwas Aufmerksamkeit bleibt man oft darunter.
Gibt es bei ACDC typische unerwünschte Begleiterscheinungen?
Ja, bei ACDC werden vor allem trockener Mund und gelegentlich Kopfschmerzen genannt. Das heißt nicht, dass es immer dazu kommt, aber diese Punkte sind für die Sorte hinterlegt. Trotz des sehr niedrigen THC-Gehalts von 0,8 % und 18 % CBD ist sie damit nicht automatisch frei von unangenehmen Begleiterscheinungen. Gerade empfindliche Nutzer sollten das einplanen.

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